Rockmusik
Ein weiteres überaus beachtenswertes Genre
kreierten 1964 Syd Barret, Nick Mason, David Gilmour, Richard Wright
und Roger Waters. Sie wurden bekannt unter dem Namen Pink Floyd und
entsprachen weder dem simplen Pop-Schema noch den geradlinigen Formen
des Rock. Ihre Nische war die psychedelische Musik. Blues, Jazz,
klassische Elemente und experimentelle Töne – sie
vereinten alles zu einem ganz neuen und ganz eigenen Sound. Die Band
Pink Floyd probierte, experimentierte und entführte ihre
begeisterten Fans schließlich in ganz neue musikalische
Sphären. Pink Floyd gehören mit ihrer
Kreativität und ihrem einzigartigen Musikverständnis
zu den absoluten Pionieren der Musikszene.
Ende der 60er und 70er Jahre war die Rockmusik mit einer Vielzahl
international erfolgreicher Bands schließlich fester
Bestandteil der Musikkultur. Noch immer spaltete sie jedoch die
Generationen. Lautstärke und Rhythmus der Musik wurden von der
bürgerlichen Bevölkerung als provokativ empfunden.
Kleidung und Aussehen der Rockmusiker, insbesondere Jeans und lange
Haare, galten als obszön und ungepflegt. Das gesamte Umfeld
der Rockmusik stand in dem Ruf, einen unsoliden und verderblichen
Einfluss auf junge Menschen zu haben. Angesichts erster Alkohol- und
Drogenopfer unter den damaligen Musikgrößen leider
kein ganz unberechtigter Vorwurf. Der Mythos von „Sex, Drugs
and Rock ’n’ Roll“ – er hatte
durchaus seine Begründung. Einer der populärsten
Drogentoten jener Zeit war unter anderem Jim Morrison, Sänger
und Gründungsmitglied der legendären Band The Doors.
Er sollte nicht der einzige Verlust für die Musikwelt bleiben.